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Montag, 5. März 2012
Es ist mal wieder an der Zeit, in der Universidad de la Salsa vorbei zu schauen, einen audiovisuellen Kurs in Musikgeschichte zu belegen, ein Kompaktseminar in Salsa DJ Culture und sich schließlich mit den aktuellsten Entwicklungen innovativer Salsa der Gegenwart zu beschäftigen. (Seien wir ehrlich, es gibt schlimmere pasatiempos  )
Ein solches Vorhaben kann gar nicht anders beginnen, als mit der "Universidad de la Salsa".
El Gran Combo: Sin Salsa no hay Paraíso
 Die CD-Lieferungen funktionieren leider nicht mehr so reibungslos wie noch vor der mp3-Ära, sodass wir ziemlich lange warten mussten, um dieses nicht mehr ganz so neue Album zu bekommen. Aber das Warten hat sich gelohnt!!!
Seit knapp 50 Jahren erteilen die 14 Profesores der "Universidad de la Salsa" (in wechselnder Besetzung) der Welt nun schon Unterricht in Salsa und Lebensfreude. Und jede Veröffentlichung ist wieder eine Bereicherung. So auch diesmal!
Der Titelsong (Track 1) ist längst obligatorischer Bestandteil jeder Salsa-Party. der zweite Titel, "El Problema está en el Coco", reißt mich sogar noch mehr mit. Und vor allem "Achilipú" (Track 8 )!!! Das macht einfach Spaß! Obwohl es ein bisschen so klingt als hätte El Gran Combo sich hierfür ein paar Anregungen bei einem anderen großartigen Lied geholt: "Ochitos Chinos" von… El Gran Combo
Bei wem sonst sollten sie sich auch Inspiration holen als bei sich selbst… Aber bildet euch ein eigenes Urteil:
El Gran Combo: Ojitos Chinos
Und El Gran Combo: Achilipú
Und auch eine Hommage an Colombia (Track 9) sprüht Funken vor Energie und wartet mit eingeflochtenen Cumbia-Rhythmen auf, was dem Ganzen noch mal einen etwas anderen Drive gibt.
Insgesamt (wieder mal) ein Hammer-Album!
Fania All Stars: Live in Africa (DVD)
 This is History! Und zwar im Wortsinne!
Fania zum ersten Mal live in Afrika vor 80.000 absolut begeisterten Zuschauern.
Diese Szene spielte sich 1974 in Kinshasa, der Hauptstadt Zaires am Vorabend des legendären Boxkampfes von Muhammad Ali gegen George Foreman ab. Denn zu diesem Anlass wurde ein dreitägiges Festival veranstaltet, zudem Celia Cruz und die Fania All Stars eingeladen wurden. Und deren unglaubliche Performance wurde glücklicherweise auf Video festgehalten und nun zum ersten Mal auf DVD für die Nachwelt zugänglich gemacht.
Neben der Reina de la Salsa sind weitere Legenden wie Johnny Pacheco, Roberto Roena, Ray Barretto und viele andere mit von der Partie. Diese Genies wissen, wie man ordentlich einheizt! Und das tun sie mit Hits wie "Quimbara", "Guantanamera", "El Ratón", und "Mi Gente". Neben knapp einer Stunde Live-Show, gibt's als Bonus Material weitere Aufnahmen von musikalisch eindrucksvollen Momenten dieser historischen Reise. Ein Absolutes Highlight!
Latinmusik.ch: Salsa Editor's Choice Trilogie
   Von den legendären Momenten der 70er geht's zu einem wirklich tollen Projekt der Gegenwart. Mit dem Erscheinen von Volume 3 hat DJ Daniel Niedermann von latinmusik.ch sein ebenso ambitioniertes wie gelungenes Compilation-Projekt "Salsa Editor's Choice" abgeschlossen. Alle drei CDs zeugen von einer Leidenschaft, dramaturgischen Begabung, einem Wissen und vor allem einem Geschmack, wie sie nur wenige vorweisen können!
Bereits für seinen 2008 erschienenen Erstling war er viel unterwegs, hat viel Überzeugungsarbeit geleistet und auch sonst viel Arbeit investiert. Und glücklicherweise haben ihn die großartigen Kritiken in dieser Arbeit bestätigt und dazu bewogen, weiterzumachen. Denn so kommen wir in den Genuss von zwei weiteren Compilations, die nicht nur in sich sehr geschmackvoll aufgebaut sind, sondern sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sich in ihnen auch das DJ-Wissen ihres Machers niederschlägt! Die Songs kommen nicht nur von überall aus der ganzen Welt – an viele von ihnen kommt man in diesen Breitengraden nur schwer, oder gar nicht ran (es sei denn, durch diese CDs).
Drei CDs voller Club-erprobter Titel, die man nicht mitsingen können muss, um mitgerissen zu werden, jenseits von Mainstream und Best of 2000-nochwas – so sollte es immer sein!
Meine Lieblingsstücke (auch wenn das ganz schön schwierig ist): "Hermano" von El Timba (Track 5 auf Vol. 1), "Maria" von Contrabando (Track 8 auf Vol. 2), "El Cuarto de Tula" von Dave Santiago & Latin Affair (Track 10 auf Vol. 2), "Young Folks" vom Williamsburg Salsa Orchestra (Track 2 auf Vol. 3), "Congolí Shangó" von Bernardo Quesada Y Rumba Jam (Track 7 auf Vol. 3) und "Latin Brother" von Una Mas Trio (Track 12 auf Vol. 3).
Bio Ritmo: La Verdad
 Sie sind überall anerkannt als eine der innovativsten Salsa Bands der Gegenwart, als eine der wenigen, die aus den klassischen Schemata (so genial die auch sind) ausbricht, etwas neues kreiert, sich selbst dabei aber immer treu bleibt.
Mit schlau eingesetzten (Verzerr-)Effekten, psychedelischer Rock-Orgel (die von den Doors stammen könnte), funky Boogaloo, einem Hauch Dancefloor-Jazz und teilweise extrem abgedreht witzig ("Carnaval", Track 4) zeigen sie, dass Salsa nicht immer das sein muss, was meistens daraus gemacht wird. Dabei vereinen sie auf ihrer CD Hymnenanwärter ("La Verdad"; Track 1), Tarantino-Soundtrack-Kandidaten ("Dina's Mambo"; Track 2), aber auch "klassischere" Songs ("Verguenza" und "Lola's Dilemma"; Track 5 und 8 ).
Ein gelungenes Gesamtkunstwerk, dass sich auf die Zukunft des Genres hin öffnet!
Montag, 27. Februar 2012
Saborrrrrr!
 Und schon wieder beehrt uns eine absolute Legende mit einigen Konzerten in Deutschland: Los Van Van! Seit über 40 Jahren sind sie mittlerweile unterwegs und immer noch absolut beeindruckend, absolut Nummer 1!
Auf ihrer Tour durch Europa sind sie zwischen dem 11.3. und dem 20.3. auch in Deutschland unterwegs!
Das Deutschland-Debut 2012 steigt am 11.3. in der Fabrik in Hamburg. Aber auch in Berlin, Berlin, Leipzig, Köln, München, Darmstadt, Hannover und Erlangen dürft ihr euch auf die Salseros aus Kuba und die Vorstellung ihres neuen Albums "La Maquinaria" freuen!
Hier ein kleiner Vorgeschmack auf die Live Performances von Los Van Van:
Eine große Auswahl der Musik von Los Van Van findet ihr auch hier bei uns im Shop.
Samstag, 18. Februar 2012
Diese Woche kommt Musik, die wir euch präsentieren möchten, wieder vom Rio de la Plata.
Und im allerweitesten Sinne geht es um Tango…
Denn wir haben es zu tun mit Juan Carlos Cáceres, dem Orquesta Fernandez Fierro und dem Sexteto Ojos de Tango.
Cáceres: Noche de Carnaval
 In seinem neusten Album besinnt sich Juan Carlos Caceres auf die Tradition der rioplatensischen Musik… und geht gleichzeitig weit darüber hinaus!
Denn neben den deutlich hörbaren Tango- und Milongaelementen belebt Caceres hier Murga und Candombe, die traditionelle Karnevalsmusik vom Rio de la Plata. Daher wohl auch der Titel "Noche de Carnaval"  Doch der Titel steht auch für ausgelassene und überbordende Stimmung - ebenso wie für eine bunte Mischung, die aus Prinzip alle (Genre-)Regeln außer Kraft setzt und den Spaß an der Sache in den Mittelpunkt stellt. In diesem Sinne ist der Name Programm!
Und deshalb kommen zu Tango, Milonga, Murga und Candombe auch Charleston, Swing und Jazz dazu. Dabei geht es bei weitem nicht die ganze Zeit ums Feiern - die getragenen Momente überwiegen sogar eindeutig. Aber die Musiker haben Spaß und das hört man! Und dabei schafft Cáceres es, dass die Karnevalsrhythmen sich perfekt an den nachdenklichen Gesang seiner bassigen, manchmal leicht kratzig-rauchigen ausdrucksstarken Stimme anfügen!
Die Authentizität, die Cáceres, dieser "tsunami of magma and champagne" hier in der Mischung all dieser Stile rüberbringt, hat wohl zum Einen nicht unwesentlich damit zu tun, dass er zur Musik seiner Heimatregion geforscht und gelehrt hat, zum Anderen damit, dass er sich seine Sporen in einem der damals angesagtesten Jazz-Clubs in Buenos Aires verdiente. Seiner so perfektionierten Vielseitigkeit ist es auch geschuldet, dass er auf diesem Album kein Bandoneón braucht, um die richtige Stimmung zu kreieren… man vermisst es tatsächlich nicht (z.B. Track 11).
Orquesta Típica Fernandez Fierro: Putos
 Bei Fernandez Fierro, dagegen, ist das Bandoneón nicht zu überhören!
Diese Jungs sind, das zeigen sie mit diesem Album, so etwas wie die Punkrocker des Tango. Und das macht sich nicht nur an den provokativen Namen ihrer Alben bemerkbar - ihr letztes Album hieß "Mucha Mierda", dieses nun "Putos". Und es ist noch wesentlich wilder und abgedrehter als sein Vorgänger! Ruhepole beschränken sich hier auf einige Passagen innerhalb ansonsten hochdramatischer Lieder. Diese jungen Rebellen, die auch gerne mal ein Klavier von einer Fußgängerbrücke werfen und sich, was politische Statements angeht, nicht den Mund verbieten lassen, haben mehr Energie als drei Sinfonieorchester! Und sie machen absolut ihr eigenes Ding. Einen Major-Deal haben sie bereits abgelehnt und passend zum Independent-Style besteht ihr mittlerweile fünftes Album aus zwei identischen CDs. Die Papphüllen lassen sich an einer perforierten Stelle auseinander reißen und in einer findet man einen kleinen Zettel, auf dem steht, dass man eine behalten und die andere verschenken soll  Sehr sympathisch!
Dieses Album hat eine extreme Power und ist musikalisch höchst anspruchsvoll - auch wenn es für eine abendliche Milonga vielleicht nicht ganz die richtige Wahl ist
Sexteto Típico Ojos de Tango: Ojos de Tango
 Dieses Album ist noch bei weitem das "klassischste" der drei vorgestellten CDs 
Das Sextett der Pianistin, Komponistin und Arrangeurin Analia Goldberg prägt den Tangos einen rhythmischen, nicht selten stakkatoartigen Stil auf, der aber noch ganz anders ist, als etwa bei Biagi oder auch D'Arrienzo. Manche Passagen sind stark reduziert, nur auf den Rhythmus fokussiert, was den dann folgenden Dynamikwechsel umso mehr unterstreicht.
Diese Musikerinnen und Musiker spielen auf eine eigene Weise mit Reduktion, Akzentuierungen und (kleinen) Pausen, sodass man viele der Tangos auf dieser CD noch einmal ganz neu hören kann! So zum Beispiel "La Mariposa" (Track 1), El Huracan (Track 4) oder "A Evaristo Carriego" (Track 6).
Absolut erwähnenswert sind auch die SängerInnen auf dieser CD! Ganz besonders toll ist dabei der Vals "Caserón de Tejas" (Track 3), intoniert nur mit Klavier und Stimme. Und die harmonieren auf unglaubliche Weise!
Donnerstag, 9. Februar 2012
Für Anfang 2012 gibt's Tango News, made in Germany vom Cuarteto Bando und von Iwan Harlan. In Vielem unterscheiden sie sich voneinander: Quartett vs. Solokünstler, analog vs. digital, traditionell vs. Electro, Ost vs. West 
...doch was sie auf jeden Fall gemeinsam haben, ist die Leidenschaft für den Tango!
Beginnen wir mit Cuateto Bando y Caio Rodriguez.
"Reflexión del Tango" heißt das zweite Album der vom Bandoneonisten Jürgen Karthe gegründeten Formation. Nachdem sie auf ihrem ersten Album "Tango A Tango" ausschließlich Instrumentalversionen präsentierten, konnten sie für ihre zweite Produktion den Sänger Jorge Daniel "Caio" Rodriguez gewinnen, der den Emotionen, die diese CD zum Leben bringen und die Stücke fast zerreißen, seine samtig bis klare, charakterstarke Stimme leiht. Unter den insgesamt 22 Stücken finden sich – getreu dem Programm des Quartetts – viele traditionelle Tangos, von denen aber viele grandios neu bzw. auf eigene Art interpretiert sind. Besonders beachtenswert ist unter diesem Gesichtspunkt etwa die Interpretation von "Percal" (Track 17). Zusätzlich runden das Album neben zwei "Piazzollas" auch drei Eigenkompositionen ab (Track 5, 6 und 19)!
Auch wenn das "Bando" im Namen der Formation so etwas wie eine Koseform für Bandoneón ist, wird schnell klar, dass es auf dieser CD nichts zu verniedlichen gibt! Jürgen Karthes Bandoneón ist eher vollmundig, zerrissen, expressiv und offensichtlich sehr erfahren. Und das Klavier wirkt oftmals gar mächtig! So zum Beispiel in "Ventanita de Arrabal" (Track 3), einem meiner Favorites auf der CD. "Gricel" (Track 4) gefällt mir ebenfalls sehr gut und auch die Eigenkomposition "La Primavera Tarde" (Track 19) ist toll... und ich könnte noch ein bisschen so weiter machen
Das Cuarteto, dass sich seit seiner Gründung 2006 einen festen Platz in der internationalen Tangoszene erspielen konnte, ist nach dem Sexteto Andorinha und dem Duo Tango Amoratado die dritte Formation des Tangofanatikers Jürgen Karthe. Wem diese CD gefällt, für den lohnt es sich garantiert, auch in die anderen Aufnahmen reinzuhören, ebenso wie in das erste Album von Cuarteto Bando.
Von diesen klassischeren Arrangements kommen wir zu modernen elektronischen Interpretationen dieser großartigen Musik:
Iwan Harlans "Elonga Musik Vol. 1"  ist elektronisch, experimentell, emotional... und tanzbar.
Was sicherlich auch daran liegt, dass Harlan selbst Tangolehrer ist. Darüber hinaus ist er Soundengineer und musikalisches Multitalent und beehrt uns nach unzähligen Produktionen in anderen Genres nun endlich auch mit einem (E-)Tangoalbum!
Der Sound den er kreiert, bewegt sich zwischen extremem Drive und melancholisch-zurückgezogener Atmosphäre, die einen alles außer dem eigenen Tanz ausblenden lässt. An anderen Stellen ist das Album loungig, manchmal auch etwas poppig. Aber immer können wir uns dabei auf einen guten Rhythmus verlassen, z.B. auch bei den 'Gastauftritten' von Harlans Balkan-Ensemble Turlitawa (Tracks 12 und 13).
Neben reichlich "Nontango"-Einflüssen finden sich auf dieser CD viele Elemente, die man bei den Großen des E-Tangos so schätzen gelernt hat. "Conspiration" (Track 6) ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Und "Bouffon" (Track 2) könnte zum 'Klassiker' werden, und uns auf Nuevo-Milongas noch eine ganze Weile begleiten!
Mittwoch, 18. Januar 2012
Unsere Download-Abteilung wächst und wächst...
Seit Neustem umfasst sie auch eine sehr vielversprechende Combo aus Italien:  Das Orquesta Caminito mit ihrem 2011er Album, dessen Name eigentlich alles wesentliche sagt: "Tango"
Ich mache keinen Hehl daraus: Ich habe dieses Album - ähnlich wie "7" von Sexteto Milonguero - ins Herz geschlossen!
Allein die Auswahl der Lieder zeugt von einer Versiertheit, die sich sehen lassen kann:
Von getragenen Tangos (La melodia de nuestro Adios, Ensueños, Para Osmar Maderna) über hoch dramatische Stücke (El Recodo, Tanguera, El Huracan, A Evaristo Carriego) bis zu heiter verspielten Liedern (La Colegiala, Morena, Mairposa)... und schließlich auch noch das zutiefst melancholische "Oblivión". Die Namen der aufgezählten Stücke machen außerdem deutlich, dass diese Musiker von "Golden Era" bis "Nuevo" alles im Programm haben, Ob Canaro, D'Arienzo, oder Piazzolla, die stilistischen Unterschiede kommen wunderschön zur Geltung!
Wahrscheinlich meine beiden Lieblingsstücke auf dieser CD sind "Ensueños" (Track 4) und "La Colegiala" (Track 5). Letzteres hat nichts mit dem Latino-Hit zu tun  Ich habe mich lange gefragt, was das eigentlich genau ist, denn Tango kann man dazu nicht tanzen und es fehlt der typische Milonga-Rhythmus... nun habe ich gelernt, dass es sich bei "La Colegiala" eigentlich um einen Foxtrott handelt. Wie auch immer. Dieses Lied, dass anfängt wie ein Kinderlied und dann einfach nur Spaß macht und eine Wahnsinns-Energie versprüht, ist genau das Richtige, um die von zuviel schwermütigen Tangos vernebelte Stimmung wieder in Schwung zu bringen. Und diese Version gefällt mir fast noch besser, als das Original von Enrique Rodriguez!
Besonders gut gefallen mir aber auch "El Huracan" (Track 3), "El Recodo" (Track 1) und "Tanguera" (Track 9) sowie "Pacienca" (Track 13). Von letzterem hier eine Liveaufnahme als Vorgeschmack:
Der Mann, der hier am Mikrofon steht, spielt auf anderen Aufnahmen Trompete (z.B. Tanguera oder La Melodia de Nuestro Adios). Den Sound von Blechblasinstrumenten im Tango hab ich sonst nur von "La Tubatango" im Ohr... passt aber sehr gut ins Programm!
Bei diesem Mann handelt es sich um Alberto Polese, von dem wir auch einige frühere (bisher unveröffentlichte) CDs in unsere Download-Sektion aufgenommen haben, wie zum Beispiel diese hier (Achtung, kein Tango  ).
Das Repertoire, dass die Herren von Orquesta Caminito in ihrem Blog auflisten, umfasst mehr als fünf mal so viele Lieder, wie auf dieser CD Platz gefunden haben und so ist zu hoffen, dass sie bald ein weiteres großartiges Album rausbringen werden
Samstag, 14. Januar 2012
...
Bianca Z.,
Katharina S.
und Lena N.
Viel Spaß auf diesem großartigen Konzert!!!
Das wird der Wahnsinn!
Donnerstag, 5. Januar 2012
Endlich sind sie wieder in der Fabrik: Abacaxí!
Im Jahr 2005 haben sie schon einmal im Alleingang den Laden abgerissen (siehe Video).
Aber diesmal wird's noch heftiger!
Denn diesmal bündeln Quinta Feira und Abacaxí, die Samba Bands aus Hamburg, ihre Energie und lassen intensive und explosive Vibes auf das Publikum los.
Silvester war dagegen nur ein Warm Up!
Und als wäre das noch nicht genug, steigt auch noch der Drummer Robin Fuhrmann (König der Löwen) mit ein und treibt mit seiner Power das Groove-O-Meter noch ein Stück weiter nach oben.
So entsteht eine alles mit sich reißende Beat-Lawine, der man nicht entkommen kann - und auch nicht entkommen möchte
Die Vorfreude ist auf beiden Seiten schon riesig:
"Das Abacaxí- Konzert von 2005 war der Hammer. Ich brenne darauf, mit der vereinten Power von ’Quinta Caxí’ neues Material, aber natürlich auch unsere Klassiker neu zu präsentieren und dazu mit Euch abzufeiern!" (Paul Lazare, musikalischer Leiter)
Also nichts wie hin! Die Party steigt am Samstag, 14. Januar um 21 Uhr (Einlass: 20h) in der Fabrik in Hamburg Altona!
Und noch gibt es Karten. Im Vorverkauf kosten sie 16,- € (zzgl. Gebühren), an der Abendkasse 19,- €
Und das Beste: Wir haben Plätze auf der Gästeliste zu vergeben! Unter allen, die uns bis Donnerstag, den 12. Januar eine mail mit "Quinta Caxi" an info@dym.de schicken, verlosen wir insgesamt drei Gästelistenplätze!!!
(Wichtig: Die mail muss auch den vollständigen Namen enthalten, der auf die Gästeliste soll.)
Die Gewinner/innen werden persönlich benachrichtigt und im Blog bekanntgegeben.
Die CDs von Abacaxí und Quinta Feira gibt's bei uns übrigens auch zum Download!
Und hier schon mal ein Vorgeschmack:
Abacaxi…
…und Quinta Feira
Montag, 2. Januar 2012
Tango Classics... das ist unsere exklusive Download-Serie (in den Formaten mp3 und FLAC), in der eines der größten europäischen Tangoarchive aufpoliert und für Euch zugänglich gemacht wird. Dabei werden Raritäten und Sammlerjuwelen neben wohlbekannten Klassikern zu Download-Alben zusammengestellt.
Ganze 125 waren es bisher... Bisher! Denn nun haben wir 42 neue Alben draufgepackt! Und die lohnen sich!
Los geht es mit 21 Titeln von Alberto Gomez auf 2 Alben, dann folgen insgesamt 10 Alben von Mercedes Simone, einer der vergleichsweise wenigen Sängerinnen und Komponistinnen in der männlich dominierten Tangowelt.
Auch von Anibal Troilo gibt es einen Riesenschwung neuer Downloads! Insgesamt ist er nun schon mit 13 Alben in unserer Serie vertreten, in die Ihr allesamt reinhören solltet 
Das gilt übrigens auch für die 6 neuen Alben von Alfredo Gobbi!
Den größten Teil der Neuerscheinungen in unserer Downloadserie machen die Lieder von Julio De Caro aus: Sage und Schreibe 135 Songs! Wenn das nicht zum Stöbern einlädt...
Den Abschluss machen (für's Erste) zwei Alben von Agustín Magaldi, der "Voz Sentimental de Buenos Aires".
Viel Spaß beim Reinhören!
Eine ausführliche Besprechung des letzten Schwungs aus der "Tango Classics"-Reihe findet ihr >>hier.
Für einen Gesamtüberblick mit vielen weiteren Schmuckstücken zum Entdecken, schaut Euch einfach die Übersicht unserer "Tango Classics"-Serie an.
Und das Beste zum Schluss: ab 10 gekauften Titeln gibt es 10% Preisnachlass und ab 50 Titeln sogar 20%!!!
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Tango Sonorte und Harri Kaitila: "Un finlandés en Buenos Aires"
Schon seit langer Zeit haben der ausgebildete Opernsänger Harri Kaitila und die Musiker von Tango Sonorte unabhängig voneinander die Fahne des finnischen Tango hochgehalten und dafür gesorgt, dass er weit über die Landesgrenzen hinaus einen etablierten Platz in der Musikszene hat. Doch nun setzen sie noch einen drauf, indem sie auf diesem herrlichen Album endlich ihre kräfte vereinen.
Die musikalischen Referenzen der Mitglieder von Tango Sonorte zeugen von einer unglaublichen Kreativität, Ausdrucksstärke und Improvisationsgeschick! Der Gitarrist Antero Jakoila ist einer der renomiertesten seines Fachs und ist unter anderem in zahlreichen Filmen des großen finnischen Filmemachers Kaurismäki zu hören. Und damit sei nur der wahrscheinlich Bekanntesten in diesem Ensemble genannt.
Harri Kaitila bedarf kaum noch näherer Vorstellung. Ursprünglich ein gefragter wie erfahrener Opernsänger, hat er sich schon seit einiger Zeit dem finnischen Tango zugewandt, dessen Schwermut er des Öfteren sogar auf Deutsch zum Ausdruck bringt!
Auf ihrem ersten gemeinsamen Album, "Un finlandés en Buenos Aires" präsentieren uns diese Virtuosen nun ein rücksichtslos nostalgisches Programm, dem man die Leidenschaft der Künstler für finnische und argentinische Aufnahmen der 40er Jahre deutlich anhört. Neben dieser Reminiszenz an das "Goldene Zeitalter" sind allerdings auch zwei wunderschöne von Astor Piazzolla vertonte Melodien, sowie neue Arrangements von zwei Liedern eines großen finnischen Komponisten der vorletzten Jahrhundertwende zu hören.
Diese CD lohnt sich und das nicht nur für Fans des finnischen Tangos!
Wenn Du allerdings ein solcher bist, dann ist sicherlich auch dieser ältere Blogeintrag zu finnischem Tango interessant!
Und: Wir haben noch mehr Tango neu zum Download für euch!
Die beiden Alben von Cuarteto Rotterdam, "Deleitante"und "Yunta De Oro", die wir schon seit geraumer Zeit im Programm haben, gibt es jetzt endlich auch zum Downlaod!
Unbedingt anhören!
Noch mehr ganz neuen finnischen Tango gibt es übrigens von Vaaraliset Huulet mit ihrem Album "Kirschblütentango"
Montag, 12. Dezember 2011
Ab nach Kuba! - Zumindest mit den Ohren 
Denn da lässt es sich mit Manolito, Tirso Duarte und Michel Maza gerade extrem gut aushalten!
Manolito y su Trabuco: "Beat Cubano"
Auf diesem Album zeigen Manolitoy su Trabuco, was sie alles können! und das meine ich, wie ich es sage. Denn was sie drauf haben, das haben sie schon oft genug bewiesen! Und dass Manolito, was Salsa angeht, so ziemlich alles kann, das ist auch hinlänglich bekannt. Einige von euch konnten sich vielleicht auf seiner letzten Tour im Spätsommer/Herbst wieder einmal davon überzeugen.
Doch auf diesem Album zeigt die Band, dass sie auch anders kann, dass sie durchweg aus versierten und unglaublich guten Musikern besteht, die sich nicht auf ein Genre beschränken. Und eines DER Qualitätsmerkmale eines Musikers ist es bekanntlich, wenn er richtig "jazzen" kann. Daher ist es kaum verwunderlich, dass das Album "Beat Cubano" von Manolito y su Trabuco dem Latin Jazz gewidmet ist. Außerdem: Was sonst könnte für diese Band noch eine Herausforderung sein?
Nun. Diese Herausforderung (falls man es überhaupt so nennen kann) meistert die Trabuco vortrefflich! Und vor allem meistern sie sie, ohne dass die Timbales und Bongos in den Hintergrund treten! So ist für eine ordentliche Portion Groove gesorgt, während sich Montunos in Jazzsoli und wieder zurück verwandeln. Trotzdem ist aber die Gesamtatmosphäre des Albums eher laid back. Vor allem wenn nach dem Hören noch das letzte Lied, ein Cover von "Bésame mucho", nachklingt.
Ein weiterer Grund zur Begeisterung ist auch die exzellente Performance der diversen jazzerfahrenen Gastmusiker, wie etwa dem Flötisten Germán Velasco!
Tirso Duarte: "Timbero Timbero" und Michel Maza: "El menor de la Salsa"
Von Latin Jazz geht's weiter zu Timba!
Und zwar von zwei ganz Großen des Genres, die sich seit Kindesbeinen kennen, in einigen der wichtigsten Timba-Bands, wie z.B. Charanga Forever mitgewirkt haben und jetzt beide grandiose Solo-Projekte verfolgen: Tirso Duarte und Michel Maza.
Tirso Duartes "Timbero Timbero" ist dabei fast schon so etwas wie ein Best Of! Mit dabei sind "Estás perdiendo el brillo" (was für ein Lied!!!), "Para Que Nada te pueda pasar" (erfrischend angenehmer Reggaeton) und "Charanguero Mayor", sowie viele andere Hits.
Michel Mazas neues Album, das er nach seinem Spitznamen "El menor de la Salsa" genannt hat, ist ein ganz ähnliches Projekt, wie das Tirso Duartes. Auch hier sind Hits mit Charanga, wie "Dicen que amor" und "Se cree que las sabe todas" dabei. Aber auch viele andere Produktionen von Projekten mit anderen Bands oder als Solist.
Wer auf Timba steht, oder es gerne kennenlernen möchte, sollte unbedingt in diese CDs reinhören!
So! Das sollte für's Erste genug gute Musik gegen das winterliche Grau gewesen sein.
Ansonsten checkt unsere Salsa-Neuheiten
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